BU – den besten Schutz finden / Teil 1

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Berufsunfähigkeit – So finden Sie den besten Schutz vor Einkommensverlusten

In den letzten Monaten war in vielen Publikationen zu lesen, wie schwierig das Thema „Berufsunfähigkeitsversicherung“ für Verbraucher, Verbraucherschützer und Vermittler ist. Der letzte BU-Vergleich in Finanztest (Ausgabe Juli 2013) hat zu einer bundesweiten Diskussion in Printmedien und Fernsehen geführt. Finanztest war für das Ergebnis und die Systematik des Vergleichs von Versicherungsmaklern und Herstellern von Vergleichssoftware (z.B. Franke&Bornberg) heftig attackiert worden.

BU- ein fachlich schwieriges Thema

Leider ist die Diskussion auf einer fachlichen Ebene, die einem Verbraucher nicht wirklich nutzen wird. Die Thematik ist zu spezifisch und verunsichert den Normalbürger statt wirklich eine Hilfe zu sein. Immerhin erreicht die Diskussion den Verbraucher derart, dass er für „Versicherungs-Vergleiche“ und „Testurteile“ sensibilisiert und aufgeklärt wird, dass nicht immer alles wirklich systemisch einwandfrei und korrekt analysiert wird in solchen Test-Urteilen.

Einfache Informationen für die Suche nach dem passenden Produkt

Um eine echte und verständliche Hilfestellung für Verbraucher zu geben, wollen wir mit einer Artikel-Serie aufzeigen, wie der Weg zu einer optimalen Absicherung gegen Berufsunfähigkeitsrisiken – also dem Wegfall von Erwerbseinkommen – verlaufen kann. Dabei werden wir darauf hinweisen, wo welche Fallen lauern, welche Punkte zu beachten sind und wie ein optimaler Schutz gegen Einkommensverluste zu finden ist.

Wir machen im Vorfeld darauf aufmerksam, dass auch in dieser ausführlichen Artikel-Serie nicht sämtliche Aspekte und alle Möglichkeiten, Facetten und Blickwinkel einer optimalen Absicherung vor Einkommensverlusten darzustellen sind.


 

Artikel-Serie in 4 Teilen – Heute Teil 1:

  • Warum sind Tarifvergleiche für BU Versicherungen schwierig ?
  • Durchschnittskunden gibt es nicht
  • Persönliche Vorgaben und Lebensplanung
  • Welche Bedingungspunkte sich wichtig ?
  • Helfen „Checklisten“ ?
  • Helfen Versicherungs-Vergleichs-Programme ?

Warum sind Tarifvergleiche für BU Versicherungen schwierig ?

Branchenkenner und Versicherungsfachleute wissen es schon lange. Ein Vergleichsprogramm für BU Versicherungen allein genügt nicht, um eine individuelle und bedarfsgerechte Lösung für die Absicherung gegen Berufsunfähigkeit zu finden. Der Verlust des Erwerbseinkommens kann unterschiedliche Gründe und differenzierte Auswirkungen haben. Wer Versicherungsbedingungen nicht lesen und verstehen kann, wer die gesetzliche Absicherungen für die unterschiedlichen Ursachen  des Ausfalls von Erwerbseinkommen im Fall der Fälle nicht kennt und wem die notwendige Erfahrung mit den unterschiedlichen Produktalternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung fehlt, wird auch mit einem Vergleichsprogramm nicht automatisch das „korrekte“ Produkt empfehlen können.

Durchschnittskunden gibt es nicht

In vielen veröffentlichten Vergleichen von Berufsunfähigkeitsversicherungen  – nicht nur von Finanztest – wird ein  „Musterkunde“ genutzt. Dieser ist z.B. kaufmännischer Angestellter, 35 Jahre alt, möchte eine BU-Rente in Höhe von € 1.000 bis zum 65. Lebensjahr versichern. Finanztest ist der Meinung, dass es für Verbraucher ausreichend ist, Tarifbewertungen für einen solchen „Durchschnittskunden“ vorzunehmen.

Genau wie den sogenannten „Eckrentner“ gibt es diesen Durchschnittskunden eben nicht. Die Absicherung von Einkommensverlusten aufgrund von Krankheit und/oder Unfallfolgen und Kräfteverfall ist stets einer individuellen und sehr persönlichen Betrachtung geschuldet.

Ein kaufmännischer Abteilungsleiter mit Personalverantwortung benötigt sicher einen ganz anderen Versicherungsschutz als ein KFZ-Mechaniker am Montageband. Ein selbständiger IT-Programmierer hat andere Produktvorgaben als z.B. ein freiberuflich tätiger Architekt. Selbst beruflich gleichen Tätigkeiten führen aufgrund anderer persönlicher Vorgaben und Wünsche schnell zu anderen Tarifen oder gar zu alternativen Produkten neben der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Persönliche Vorgaben und Lebensplanung

Wenn Tarifvergleiche den Sinn einer „Empfehlung“  haben sollen (so möchten es uns einige Publikationen immer wieder weiß machen), dann sollten diese Vergleiche nur innerhalb einer definierten Berufsgruppe vollzogen werden. Selbst das genügt noch immer nicht und sollte nur als „Anhaltspunkt“ für eine erste „Übersicht“ für den Leser solche Vergleiche verstanden werden.

Die Versicherungsbedingungen von BU Tarifen sind umfangreich und weisen meist eine große Zahl von Bedingungspunkten auf, in denen geregelt wird, wann genau ein Leistungsfall eintritt und eine BU Rente gezahlt wird. Ob ein bestimmter Bedingungspunkt im Sinne des Kunden positiv erfüllt sein muss oder nicht, kann nur eine persönliche Befragung – mit Erläuterung der Auswirkungen zum Verständnis – des Kunden ergeben. Jeder Mensch hat eine andere Einstellung zu den unterschiedlichen Bedingungsvariationen. Auch die persönliche Lebensplanung kann eine wesentliche Rolle bei der Auswahl des „richtigen“ Tarifes spielen.

Eine kleine Aufzählung – die in keinem Fall abschließend und ausführlich sein kann  – soll diesen Umstand erläutert:

  • Nachversicherungsgarantie

Die Option einer Erhöhung der versicherten BU Rente ohne Gesundheitsprüfung kann für junge Kunden wichtiger sein, als für ältere. Junge Erwerbstätige, die noch am Beginn Ihrer beruflichen Laufbahn stehen, haben eventuell die Aussicht, in den nächsten Jahren deutlich mehr Gehalt zu verdienen, als bei Vertragsabschluss. Hier kann die Option auf eine Erhöhung der BU Rente wichtig werden, da bei höherem Gehalt auch die Absicherung höher gewünscht wird. Sollte nämlich ein normaler Antrag auf Erhöhung der BU Rente gestellt werden, wird eine erneute Gesundheitsprüfung durchgeführt, welche eventuell nicht mehr erfolgreiche durchlaufen werden kann, weil in der Zwischenzeit einige Wehwehchen für den Versicherer ein unerwünschtes Risiko darstellt. Für einen Kunden, der bereits in einer etablierten Position mit wenigen Chancen auf deutliche Gehaltssteigerungen steht, wird diese Option für weniger wichtig erachten.

  • Ausscheiden aus dem Berufsleben

Nach welchem Beruf beurteilt der Versicherer einen Antrag auf BU Rente, wenn die versicherte Person bereits seit vielen Jahren nicht mehr berufstätig ist und sich z.B. um Haushalt und Familie kümmert. Wird der zuletzt ausgeübte Beruf geprüft oder der Beruf eines „Hauswirtschafters“ ? Eine Prüfung mit zwei komplett anderen Ergebnissen !

Ein Mensch, der eine konkrete Karriereplanung für Augen hat, wird diese Frage sicher anders beantworten, als eine Frau, die heute mit Freude einem gutbezahlten Job als Sekretärin nachgeht aber auch konkrete Familienpläne hat. Die Frau könnte durchaus für einige Jahre für Kinder und Haushalt den Beruf aufgeben. Ob Sie später ins Berufsleben zurück kehrt ist dabei oft nicht zu planen. Würde ein BU Tarif nach einer Zeit von z.B. 3 Jahren nicht mehr den zuletzt versicherten Beruf prüfen, sondern den der Hausfrau (hier gilt der Beruf der Hauwirtschafterin als Maßstab), könnte dieser Bedingungspunkt dazu führen, dass Sie eventuell keine BU Rente bekommt.

  • Umorganisation

Bei Selbständigen und angestellten Führungskräften könnte eine Bedingungsklausel dafür sorgen, dass es zuzumuten ist, den Arbeitsplatz in gewisser Weise umzugestalten, so dass der Versicherte weiterhin seinen Job ausüben kann und dadurch keine BU Rente erhält.

Wer bei Versicherungsbeginn bereits Selbständig tätig ist, wird – so ist zu hoffen – einen Tarif suchen, in welchem diese Klausel möglichst positiv und unmissverständlich ausgeführt ist.

Was aber, wenn ein Angestellter heute diese Klausel vernachlässigt und einige Jahre später dann doch in die Selbständigkeit wechselt. Ist diese Klausel dann eher negativ formuliert, könnte das dem Versicherten die BU Rente kosten.

Welche Bedingungspunkte sich wichtig ?

Nur die Versicherungsbedingungen bestimmen über die Leistungsverpflichtung des Versicherers im Falle einer Berufsunfähigkeit. In den Bedingungen werden eine Vielzahl von Klauseln aufgeführt, in denen geregelt wird, wann eine BU-Rente gezahlt wird und wann eben nicht. Welche dieser Klauseln wichtig sind und welche eher nicht,  ist immer wieder Gegenstand von Diskussionen unter Fachleuten – oder die sich dafür halten. Die eingangs erwähnte öffentliche Kritik des BU-Vergleichs in Finanztest (Ausgabe Juli 2013) belegt dieses eindrucksvoll. Die Frage kann – nach Meinung des Autors – jedoch nicht wirklich befriedigend beantwortet werden; weder für den Kunden noch für den Berater. Wie oben aufgezeigt, gibt es wesentliche Faktoren, die durch den jeweiligen Kunden vorzugeben sind. Beruf, Lebensplanung, persönliche Prämissen und Wertvorstellungen bestimmen die zu prüfenden Bedingungspunkte. Eine Bestimmung ist für einen Kunden eine absolute zu erfüllende Vorgabe, für einen anderen Kunden ist dieser Bedingungspunkt komplett unwichtig. Sicherlich gibt es Bedingungspunkte, die es unbedingt zu beachten gilt und die optionalen Charakter im Sinne zukünftiger Änderungen in der Berufstätigkeit oder der Lebensplanung aufweisen.

In Teil 2 dieser Artikelreihe (demnächst) werden wir einige dieser Bedingungspunkte aus unserer Sicht erläutern und darlegen, warum diese Punkte besonders zu beachten sind.

Aus der Sicht des Verbrauchers:

Kunden sollten sich bereits vor einem Beratungsgespräch gründliche Gedanken zur genauen Berufsausübung machen, über mögliche Karriereentwicklungen, über die allgemeine Lebens- und Familienplanung. Auch sollte an die Frage gedacht werden, wie wahrscheinlich es ist, dass die berufliche Tätigkeit, der Lebensmittelpunkt  oder der Lebensabend ins Ausland verlagert werden könnte. Auch über die finanzielle Ausgangssituation ist nachzudenken, ebenso wie über den finanziellen Bedarf für den Fall, dass keine Einkommen mehr durch die Arbeitskraft erzielt werden kann. Je umfangreicher und detaillierter diese Überlegungen – möglichst schriftlich erfasst – sind, desto genauer kann der Berater diese individuellen Vorgaben bei der Auswahl des passenden Tarifes berücksichtigen.

Aus der Sicht des Beraters / Vermittlers:

Die Fähigkeit Versicherungsbedingungen lesen und verstehen zu können, ist wesentliche Voraussetzung  für eine bedarfsgerechte und haftungsvermindernde Tätigkeit in der Versicherungsvermittlung und –beratung. Selbst unter BU Experten sind längst nicht alle Klauseln in deren Bedeutung und rechtlicher Konsequenz einheitlich klar und unstrittig. Hier helfen nur konkrete und schriftliche Erläuterungen von Versicherern, die aber auch bei direkter schriftlicher Anfrage beim Vorstand des Versicherers zumindest schwer – meist gar nicht – zu erhalten sind. Um die Vermittlerhaftung deutlich einschränken zu können, ist eine dem Verbraucher oben empfohlene Liste seiner Überlegungen der zukünftigen Situation hinsichtlich Beruf und Leben, dem Vermittler unbedingt zu empfehlen. Die Dokumentation der kundeneigenen Vorgaben an ein Bedingungswerk, macht im Zweifel alle Seiten glücklich: Den Kunden, den Vermittler und – im Streitfall – die Richter.

Helfen „Checklisten“ ?

Es sind „Checklisten“ im Internet zu finden, die bis zu 30 Bedingungspunkte für wichtig erachten. Stiftung Warentest, Verbraucherschutzvereine aber auch Versicherungsmakler und Versicherungsberater arbeiten mit ähnlichen Checklisten, nachdem die Tarifbedingungen durchleuchtet werden. Sicher sind diese Checklisten hilfreich bei der grundsätzlichen Beurteilung eines Tarifes für sich allein. Als Maßstab für einen Vergleich verschiedener Tarife untereinander taugen sie aber aus den oben erwähnten Gründen eben nicht. Erst in Verbindung mit den individuellen Gegebenheiten eines potentiellen Kunden  machen sie Sinn, denn damit kann – zumindest oberflächlich – festgestellt werden, ob die persönlichen Vorgaben in diesem Tarif erfüllt sind oder nicht. Jeder einzelne Bedingungspunkt muss dann aber noch – vor der endgültigen Entscheidung – auf den genauen Wortlaut des Bedingungstextes geprüft werden. Häufig finden sich einschränkende Formulierungen, die die oberflächlich positiv zu bewertende Klausel dann doch noch weniger positiv darstellen. Auch auf ungenaue oder gar missverständliche Formulierungen in den Klauseln sollte geachtet werden. Sonst ist mit der unterschiedlichen Auslegungsmöglichkeit Ärger im Leistungsfall vorprogrammiert.

Aus der Sicht des Verbrauchers:

Checklisten sind für Verbraucher ein probates Mittel, um einen ersten, oberflächlichen Eindruck von der Tarifqualität eines Tarifes zu erhalten. Wie er damit zum Wettbewerb mit anderen Tarifen steht, ist sowohl nebensächlich als auch nicht zielführend.

Aus der Sicht des Beraters / Vermittlers:

Für Berater und Vermittler können die Checklisten ein Bestandteil der Beratungsdokumentation sein, um z.B. Beispiel den Leistungsbedarf und die Tarifempfehlung zu dokumentieren.

Berater und Vermittler, die heute noch einen BU Tarif nach eigener „Anschauung“ empfehlen und keine der oben aufgeführten „Überlegungen“ mit den Kunden diskutieren, dokumentieren und als Grundlage für die Tariffindung nutzen, werden zukünftig ein deutlich erhöhtes Haftungspotential im Vertragsbestand inne haben.

Helfen Versicherungs-Vergleichs-Programme ?

Diese Frage ist einfach zu beantworten: Ja … und Nein !

Im Internet sind unterschiedliche Vergleichsprogramme für Berufsunfähigkeitsversicherungen zu finden. Auch Finanzblog hat ein Programm für den BU Vergleich online gestellt.

Einige dieser BU Vergleichsrechner haben den Namen allerdings nicht verdient. Hier gibt der Interessent erwartungsvoll seine abgefragten Daten ein und erwartet nunmehr eine Auswertung in Form einer sofort erscheinenden Liste, aus der er seinen potentiellen BU Tarif mit Leistungen und Preisen mit den anderen BU-Tarifen vergleichen kann. Weit gefehlt. Diese Rechner dienen nur dazu, die Kundendaten zu sammeln, damit später ein Vermittler sich meldet um ein konkretes Angebot zu unterbreiten oder eine Auswertung eines Vergleichsprogramms zu präsentieren. Solche „Vergleichsrechner“ dienen also nur dazu einen Lead (Datensatz zu einem bestimmen Produktinteresse) zu generieren, die meist an Vermittler verkauft werden. Die Generierung von Leads allein ist nicht verwerflich, doch sollte darauf bereits am Anfang deutlich hingewiesen werden. Alles andere ist fragwürdig und unseriös.

Findet der suchende Verbraucher einen BU Vergleich mit Onlineauswertung – wie auf Finanzblog zu finden – erhält er genau die Informationen, die er sucht. Er erhält sofort und direkt auf der Internetseite eine Auswertung der gefilterten BU Tarife inklusive der Versicherungsprämien. Wirklich gut ist ein solcher Rechner dann, wenn er weitere Informationen und Hinweise zu den Besonderheiten einzelner Tarife anzeigt und somit die Orientierung besser und einfacher für den Kunden wird.

Online-Vergleich

Und doch wäre es gefährlich, wenn der Verbraucher allein aufgrund der Auswertung eine Entscheidung für den gewählten Tarif trifft. Finanzblog weißt z.B. in seinem BU Vergleich Onlinerechner darauf hin, dass die Auswertung nur der Orientierung dienen soll. Ob der gewünschte BU Tarif wirklich der Richtige für den jeweiligen Kunden ist, kann nur eine tiefergehende Beratung zeigen. Auch der BU Vergleich Rechner von Finanzblog kann eine Beratung nicht ersetzen. Ein Vergleichsrechner ist nicht in der Lage, alle persönlichen Besonderheiten zu berücksichtigen. Auch die Vergleichsrechner selbst sind unterschiedlich aufgebaut und weisen verschiedenste programmseitige Unterschiede auf.

Aus der Sicht des Verbrauchers:

Ein BU Vergleichsrechner sollte direkt nach der Eingabe der persönlichen Daten eine Ergebnisliste anzeigen. Diese Auswertung kann als Grundlage für eine Beratung bei einem BU Experten ausgedruckt und mitgenommen werden. Die Auswertung allein sollte niemals dazu führen, dass der in Frage kommende Tarif sofort und ohne weitere Beratung beantragt wird.  In jedem Fall zeigt die Liste aber, mit welchem ungefähren Preis bei dem eingegebenen Beruf, der gewünschten BU Rente und der Vertragslaufzeit zu rechnen ist.

Aus der Sicht des Beraters / Vermittlers:

Ohne Vergleichsprogramm kann eine bedarfsgerechte BU Beratung nicht gelingen. Zu unterschiedlich sind die Stellschrauben in den Bedingungen und beim jeweiligen Kunden.

Das „richtige“ Vergleichsprogramm ist nach Ansicht des Autors auch nicht zu finden. Der Autor hat in den letzten 12 Jahren nahezu alle namhaften Vergleichsprogramme genutzt (Morgen&Morgen; Franke& Bornberg; BUpro; LV-Lotse). Alle Programme weisen unterschiedliche Schwerpunkte zur Ermittlung und Analyse von BU Tarifen nach kundenspezifischen Vorgaben auf. Jedes dieser Programme liefert brauchbare Ergebnisse. Allerdings liefern alle Programme durchaus unterschiedliche Ergebnisse. Dieses sollte ein deutliches Zeichen sein, dass jedes Ergebnis auf die Filter ausgerichtet ist. Der Input an Informationen, Daten und Vorgaben bestimmt die Rangfolge der BU Tarife. Hinzu kommt auch die interne Gewichtung der Prämissen. Sowohl die Gestaltung der Datenfilter als auch die Gewichtung liegt im Ermessen der Programmhersteller. Aufgrund der unterschiedlichen Ergebnisse der Vergleichsprogramme nutzen wir für eine BU Beratung den Vergleichsrechner BUpro von Holger Timmermann. Die professionelle Dokumentation – von der Datenerfassung über die Filternutzung  bis zur Ergebnisauswertung – gefällt uns hier am besten. Der Aufwand ist aufgrund der fachlichen Expertise des Programmherstellers und die praxiserprobten Benutzerführung für uns akzeptabel. Und doch prüfen wir das Ergebnis quer, in dem wir eine weitere Analyse mit LV-Lotse fahren. So finden wir unter Umständen noch Hinweise oder Alternativen, um die Tarifempfehlung an den entsprechenden Kunden zu verbessern.

Demnächst lesen Sie aus unserer Reihe „BU – den besten Schutz finden“:

Teil 2: Was ist bei der Auswahl eines BU Tarifes zu beachten ?

Foto: checkliste+Gerd Altmann / pixelio.de

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