Der DAX und Ihr Fondsdepot

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Was hat die Entwicklung des DAX mit Ihrem Fondsdepot zu tun?

Wenn Sie ein auf Ihre Bedürfnisse und Ihren Erwartungen zugeschnittenes Fondsdepot besitzen, welches von einem versierten Fondsberater zusammengestellt und überwacht wird … NICHTS !

Kriegsängste durch den russisch-ukrainischen Konflikt oder IS-Terror. Neu aufkeimende Befürchtungen um den Euro oder die Ausbreitung der Ebola-Seuche. Das waren im Börsengeschehen 2014 nur „Randerscheinungen“ mit indirektem Zusammenhang zu den heftigen Ausschlägen an den Weltbörsen der vergangenen Monate. Die Auswirkungen solcher politischen oder gesellschaftlichen Ereignisse sind an den Börsen stets nur von kurzer Dauer.

Schwankende Börsen sind ein Normalzustand

Konkrete wirtschaftliche Ursachen haben jedoch nachhaltige und längerfristige Auswirkungen auf die Stimmung von Anlegern. Zuletzt wurden Hinweise veröffentlicht, dass Wachstum in den starken Wirtschaftsstaaten wie USA oder Deutschland habe sich verlangsamt. Neben den Rekordmeldungen bekannter Unternehmen, enttäuschen andere große Firmen bei den Ergebnismeldungen in Europa und den USA. Die Staatsverschuldung vieler Staaten der Welt hat Regionen erreicht, die so manchen Volkswirt öffentlich zittern lassen. Aber auch diese Ereignisse sind nie von Dauer und einem ständigen Wandel unterzogen. Wirtschaft existiert in Zyklen, die im Wesentlichen durch den Wirschaftskreislauf selbst herausgebildet werden. Somit ist ein „auf und ab“ an den Börsen ein normaler Zustand. Es kommt für Anleger nur darauf an, zu jeder Zeit korrekt darauf zu reagieren.

 Geld verdient Geld nur an den Börsen

Eine für viele deutsche Sparer provokante und oft mißverstandene Aussage. Börsen gelten gemeinhin als Teufelswerk und Geldvernichtungsmaschinen. Und doch, wer mit Investmentfonds in unterschiedliche Anlageklassen (z.B. Aktienfonds, Rentenfonds, Rohstoffe, Edelmetalle, Währungen und Barmittel) investiert und somit das Kapital auf unterschiedliche Risiken streut, bleibt von den massiven Schwankungen der Börsen deutlich verschont. Wer ausschließlich in Aktien investiert, sollte wissen, dass er sich die hohen Renditechancen mit einer hohen Schwankung seines Kapitals erkauft. Das muss nicht sein.

Wenn hohe Renditen mit hohen Risiken (=Kurs-Schwankungen) erkauft werden müssen, so bedeutet das im Umkehrschluss, dass „Sicherheit“ mit Niedrigzinsen bezahlt werden muss. Wer auf die „sichere Anlage“ vertraut und – typisch deutsch – sein Kapital auf Bankkonten, Sparbriefen und Festgeld verteilt, verliert Geld. Jahr für Jahr. Die Zinsen gleichen nicht mal den Inflationsverlust aus. Das ist nicht erst in der letzten Zeit so, im historischen Verlauf ist das die Regel.

Zinsen sind immer der Preis, für die befristete Hergabe von Geld. Je sicherer die Rückzahlung des hergegebenen Geldes ist und je kürzer die Wartezeit bis zu Rückzahlung ist, desto geringer fällt das „Risiko“ aus, das verliehene Geld nicht zurück zu erhalten. Folglich ist der Preis (Zinsen/Rendite) für das geliehene Geld niedrig.

Trotz aller Börsen-Crashs und Währungsreformen der letzten 100 Jahre, bringen Unternehmensbeteiligungen in Form von Aktien (Produktivkapital) langfristig Renditen, welche deutlich über der durchschnittlichen Inflationsrate liegen. Aktienbesitzer sind bisher aus jeder großen Wirtschafts- oder Währungskrise als Gewinner hervorgetreten. Vorausgesetzt, sie haben Papiere solider Unternehmen gehalten und nicht – der allgemeinen Hysterie folgend – zur Unzeit verkauft.

Risikoreduzierung bei hohen Renditen ist möglich

Ausschließlich in Aktien bzw. in Aktienfonds zu investieren, um eine möglichst hohe Rendite zu erzielen, ist nicht notwendig. Das Risiko (Volatilität) dieser Anlageklasse ist naturgemäß hoch. Mit einem Fondsdepot lässt sich Risiko einfach reduzieren, ohne sich von den Renditechancen komplett verabschieden zu müssen.

Entscheidend ist, was der Kunde wirklich möchte. Wie soll die Aufteilung des Anlagebetrages für den kurz-, mittel- oder langfristigen Bereich erfolgen? Welche Ziele hat der Kunde? Wie viel Rendite wird dafür benötigt? Wie viel Risiko ist er bereit einzugehen? Für den langfristigen Bereich ist aus unserer Sicht eine Beteiligung in wahren Unternehmenswerten in Form von Aktienfonds unerlässlich. Diese unterliegen naturgemäß Schwankungen. Wie viel Schwankung verträgt der Kunde? Viele Kunden machen den Erfolg ihrer Geldanlage vom Kursverlauf des DAX abhängig, vollkommen unabhängig wie das Depot tatsächlich zusammengestellt ist. Damit vergleichen sie allerdings vielfach Äpfel mit Birnen.“ (Cornelia Fentzahn – Fondsanalystin und Vertriebsleiterin Investment Invers GmbH – Leipzig)

Kapitalanlagen in Börsenwerte mit Investmentfonds in einem Fondsdepot müssen nicht direkt und in vollem Umfang von der Entwicklung einzelner Börsenindizes abhängig sein, wenn die von Fentzahn genannten Kriterien vom Investmentberater in Zusammenarbeit mit seinen Kunden berücksichtigt werden. In folgendem Beispiel ist dieses deutlich sichtbar:

Entwicklung DAX vs. Musterdepot „FRF Flexible“ – 01.01.2014 – 29.10.2014

Fondsdepot

Das Musterdepot „FRF Flexible“ beinhaltet diverse Aktienfonds, Renten- und Mischfonds sowie vermögensverwaltdende Fonds. Der DAX liegt seit Jahresbeginn am 29.Oktober mit 6,8 % im Minus. Der „FRF Flexible“ zeigt im gleichen Zeitraum einen Gewinn von 5,76 %.

Noch klarer werden die Auswirkungen von hohen oder geringen Schwankungen in einem kurzen Zeitraum deutlich:

Entwicklung DAX vs. Musterdepot „FRF Flexible“ – 01.07.2014 – 29.10.2014

Fondsdepot

Gerade in starken Abwärtsphasen zeigt sich der Unterschied einer reinen Aktienanlage zu einem gut gestreutem Fondsdepot, wie dem „FRF Flexibel“. Seit seinem Höchststand am 03.Juli hat der DAX zum 29.Oktober 11,24 % verloren. Das Musterdepot „FRF Flexible“ liegt hier jedoch in gleichem Zeitraum mit 0,44 % im Plus.

Risikogerechts Fondsdepot muss zum Anleger passen

Zwingende Voraussetzung für eine gesunde und ruhige Kapitalvermehrung ist, dass ein Fondsdepot auf das Chance-Risiko-Profil des Anlegers und seinen Zeithorizont der Kapitalanlagedauer abgestimmt wird. Dabei ist es möglich, für die 3 typischen Zeithorizonte – kurzfristig (bis 3 Jahre), mittelfristig (3 – 7 Jahre) und langfristig (> 7 Jahre) in einem Fondsdepot zu verwalten. Für jeden dieser Zeithorizonte können entsprechende Fonds im Depot gehalten werden. Dabei gilt es zu beachten, dass mit zunehmender Anlagezeit, die Risikoklasse des Fonds zunehmen kann aber nicht zwangsläufig muss. Das entscheidet allein der Kunde aufgrund seiner Planung und seiner Erwartung. Ein versierter Fondsberater wird dem Kunden ein entsprechendes Fondsdepot zusammenstellen können.

Investmentfonds – Eine unverzichtbare Form der Kapitalanlage

Investmentfonds – speziell Aktienfonds – sind unter langfristigen Gesichtspunkten eine der sinnvollsten Anlageprodukte für Privatanleger. Gerade die Beteiligung an Wirtschaftsunternehmen und damit am Produktivkapital trotzt allen Zins- und Inflationsgefahren, sämtlichen politischen Unwägbarkeiten und allen Währungsreformen. Das höhere Renditeerwartung mit höheren Kursschwankung einhergehen, ist durchaus positiv zu sehen. Nur wenn Kurse schwanken, kann z.B. ein Fondsmanager gesunde, solide Firmen günstig einkaufen und später mit einer ordentlichen Rendite für die Fondsanleger wieder verkaufen.

Foto: stock-exchange-77253+Gerd Altmann / pixabay.com

Ihr persönliches Fondsdepot

Gern stellen wir Ihr persönliches Fondsdepot nach Ihren Wünschen, Ihrer Renditeerwartung und Ihrer Risikoneigung zusammen. Nehmen Sie einfach Kontakt  mit uns auf. Oder rufen Sie an: 0721 -830 86 980.

Wir analysieren und optimieren auch Ihr bereits bestehendes Depot. Fordern Sie einfach Ihren kostenlosen Depot-Check an.


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